Konzertzentrum, Stavanger, Wettbewerb 2003

Der Quai ist durch eine Agglomeration von öffentlichen Gebäuden und Dienst- leistungsunternehmen für den Hafenbetrieb geprägt, die Promenade fungiert als verbindendes Element. Der Entwurf orientiert sich an den baulichen Vorgaben. Die Konzertsäle und das Foyer wurden an der Spitze des Quais positioniert, um die ikongrafische Bedeutung dieses Ortes zu betonen. Vom Foyer aus bietet sich ein Blick über das Fjord. Die beiden Aufführungsorte präsentieren sich wie ein ungleiches Paar: Mozart, der Konzertsaal, ist die eher beständige Komponente und dient klassischen Anlässen. Madonna, die Konzerthalle, hingegen gibt sich wechselhaft wie ein Chamäleon. Hier finden sowohl Performances, Rockkonzerte als auch Bankette statt. Die durch die Kubatur und die beiden Gebäude geschützte Freifläche dient Open-Air-Veranstaltungen und bietet Platz für 5.000 Zuschauer.

 

Mitarbeiter Wettbewerb: Carola Dietrich (Projektleitung), Ena Lloret, Daniel Payer, Marco Raab, Alexandra Wagner