Herz Jesu Kirche, München, Realisierung 2000
Die Herz Jesu Kirche präsentiert sich als offenes, helles und lebendiges Gebäude. Die gläserne Fassade umschließt eine innere Hülle aus Ahornlamellen. Durch diese beiden, ineinander stehenden Kuben mit gegenläufigen Materialeigenschaften gelangt Licht von unterschiedlicher Farbe und Intensität in die Kirche. Die Anordnung der vertikalen Holzlamellen sorgt für eine kontinuierlich zunehmende Helligkeit zum Altar hin, gleichzeitig schützt die in diesem Bereich opake Fassade vor Einblicken in den Altarraum. Zwischen innerem und äußerem Kubus verläuft ein Kreuzweg, der die Stationen der Via Dolorosa in Jerusalem darstellt. Die Vorderseite des Gebäudes wird durch große, intensiv blaue Glastore geprägt, die an besonderen Feiertagen geöffnet werden.
Bauherr: Erzbischöfliches Ordinariat München, Baureferat
Mitarbeiter Wettbewerb: Karin Hengher, Olga Ritter
Mitarbeiter Realisierung: Karin Hengher (Projektleitung), Michael Frank, Annette Gall, Susanne Rath
Wettbewerb 1996, 1. Preis
Bruttogrundfläche: 1.450 m², Bruttorauminhalt: 16.750 m³