Museum Brandhorst, München, Wettbewerb 2002
Der Entwurf für das Museum Brandhorst wird durch eine architektonische Ideologie geprägt, die Gebäudeform entspricht dem Wunsch nach einer idealen Rezeption der Kunstobjekte. Alle Ausstellungsräume werden von oben natürlich belichtet und bieten so die größtmögliche Flexibilität. Die Museumsbauten in der Umgebung zeichnen sich durch die Betonung der Masse aus, die im Entwurf für das Museum Brandhorst subversiv umgesetzt wird. Massivität wird hier physisch erlebbar, indem statische Gesetze scheinbar außer Kraft gesetzt werden. Die Umhüllung aus Glas lässt das Gebäude durch die Lichtbrechung, die sich zu den Rändern hin kontinuierlich verändert, weich erscheinen.
Mitarbeiter Wettbewerb: Olga Ritter (Projektleitung), Eva Hartl, Florian Hartmann, Stefan Hölters, Frank Karlheim, Daniel Payer, Marco Raab, Alexandra Wagner
Freiflächenplanung: Realgrün Landschaftsarchitekten, München