Porsche Museum, Stuttgart, Wettbewerb 2005
Das Porsche-Museum kontrastiert als Pretiose mit seiner durch Industriebauten geprägten Umgebung. Es verweigert sich bewusst der vordergründigen Versuchung, die Dynamik der Ausstellungsobjekte architektonisch zu formulieren. Die den Porscheplatz umgebenden Verkehrswege führen in das Gebäude hinein und bilden dort den Ausgangspunkt für eine Besucherrampe, die alle Geschoße miteinander verbindet. In einem Quader durchzieht dieses Rampensystem die übereinander liegenden Plattformen und weitet sich auf dem Dach zu einem großen Garten aus. Der entlang der Geschoße versetzte Kreismittelpunkt präsentiert sich im Außenbereich als zunehmend geöffnete Fassade.
Mitarbeiter Wettbewerb: Matthias Both, Michael Frank, Kilian Jockisch, Maren Kohaus, Sebastian Kordowich, Thomas Meusburger, Marc Ottinger, Daniel Payer, Ulf Rössler
Wettbewerb 2005, 3. Preis
Freiflächenplanung: Realgrün Landschaftsarchitekten, München