Gymnasium Markt Indersdorf, Realisierung 2002
Innerhalb der weitläufigen Auenlandschaft sollte mit dem neuen Schulgebäude ein klar definierter Ort entstehen. Die Figur des schwebenden Rechtecks nimmt den Richtungsfluss der angrenzenden Siedlung auf. Pausenhalle und Sporthalle sind bipolar in den rechteckigen Rahmen aus Unterrichtsräumen eingesetzt. Kommunikatives Herz der Anlage ist der Pausenhof mit einer langen Sitztreppe. Graduelle Abstufungen zwischen Innen und Außen bestimmen die räumliche Struktur der Schule. So lässt sich die Pausenhalle entlang ihrer gesamten Breite mittels großer Drehtüren öffnen, Außen- und Innenraum gehen direkt ineinander über. Vor den Klassen- und Fachräumen befindet sich jeweils eine hölzerne Loggia mit nach außen aufschlagenden Fenstertüren.
Bauherr: Landratsamt Dachau
Mitarbeiter Wettbewerb: Dirk Bauer, Sven Gosmann, Kilian Jockisch, Robert Klein, Olga Ritter
Mitarbeiter Realisierung: Robert Klein (Projektleitung), Birgit Bader, Robert Bauer, Heidrun Obert
Wettbewerb 1998, 1. Preis
Auszeichnungen: nominiert für den European Union Prize for Contemp. Architecture / Mies van der Rohe Award 2002