Forum am Hirschgarten, München, Planung seit 2010
Die in den letzten Jahren entwickelten städtebaulichen Planungen in München waren zumeist durch stark regulierte Bebauungspläne gekennzeichnet. So war auch beim Projekt für den Hirschgarten das Volumen der Baukörper weitgehend festgelegt. Durch die Überzeichnung eines, auf den ersten Blick scheinbar rigiden Rasters, das alle Höhensprünge in Relation zueinander setzt, wurde eine Gesamtskulptur aus den verschiedenen Baukörpern geformt. Dadurch erhält das gesamte Entwicklungsgebiet die notwendige Festigkeit und räumliche Präsenz. Auf der zweiten, näheren Ebene der Wahrnehmung wird die Rigidität des Rasters gebrochen, indem es mit verschiedenen Materialien, mit ambivalenter Erscheinung, ausgeführt wird. In den Erdgeschossen lösen sich die Raster ebenso spielerisch auf und sorgen dafür, dass die vordergründige Ordnung das notwendige Maß an Störung erhält.
Bauherr: Hochtief Projektentwicklung GmbH
Mitarbeiter Wettbewerb: Sabrina Schuppener (Projektleitung), Matthias Both, Sebastian Exner, Raphael Huber, Maximilian Köth, Elise Matter, Felix Nölke, Severin Oswald, Thorsten Overberg, Eva Walczyk
Mitarbeiter Realisierung: Veit Gundmann (Projektleitung), Raphael Huber (Projektleitung), Robert Klein, Claudia Peter, Manuel Riavez, Veronika Stetter
Wettbewerb 2008, 1. Preis